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Smart Home 2026: WiZ Smarte Steckdose im Test und Vergleich
Ein Einsteigermodell, das die Heimautomatisierung vereinfacht
In der Strategie von Signify ist die Verteilung klar: Während Philips Hue das Premium-Segment bedient, ist WiZ die preiswerte Alternative. Das Ziel ist ein direkter Einstieg in die Heimautomatisierung. Konkret verwandelt die smarte Steckdose von WiZ jedes herkömmliche Gerät in ein fernsteuerbares Gerät.
Design und Spezifikationen: Ultra-kompaktes Format und einfache Einrichtung
Ein häufiger Nachteil smarter Steckdosen ist ihre Größe. Die WiZ Smart Plug löst dieses Problem durch ein kompaktes Gehäuse (4,9 x 5,8 x 5,9 cm), das benachbarte Steckplätze nicht blockiert. In Europa nutzt sie den Standard Typ E/F.
Wichtige Spezifikationen:
- Maximale Leistung: 2300 W (10 A Stromstärke, 230 V Spannung)
- Konnektivität: 2.4 GHz WLAN + Bluetooth
- Schutzart: IP20 (für Innenräume)
Bluetooth wird nur für die Ersteinrichtung mit dem Smartphone genutzt. Anschließend übernimmt das 2.4 GHz WLAN die direkte Verbindung mit dem Router.
Betrieb ohne Hub und Matter-Kompatibilität
Der Betrieb ohne separaten Hub spart zusätzliche Anschaffungskosten. Im Vergleich zu Zigbee-Systemen, die ein 30€ bis 60€ teures Gateway benötigen, verbindet sich die WiZ-Steckdose direkt mit dem WLAN.
Hinsichtlich Matter – dem universellen Smart-Home-Standard – ist eine Unterscheidung wichtig: Während neuere Generationen Matter für Apple Home, Amazon Alexa und Google Home unterstützen, besitzen ältere Revisionen (wie Modell 1229028) diese Funktion nicht ab Werk. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung Gen 2 oder Gen 3.
SpaceSense: Bewegungserkennung ohne physische Sensoren
Das auffälligste Feature von WiZ ist SpaceSense. Diese Technologie nutzt Schwankungen im lokalen WLAN-Signal, um menschliche Präsenz im Raum ohne zusätzliche Bewegungssensoren zu erkennen.
Konkret erzeugt jede Bewegung kleine Veränderungen im WLAN-Feld. Die WiZ-App analysiert diese Signale, um das angeschlossene Gerät automatisch ein- oder auszuschalten.
Voraussetzungen für SpaceSense:
- Mindestens zwei WiZ-Geräte im selben Raum.
- Platzierung von zwei Geräten im Abstand von mindestens 2 Metern.
- Ersteinrichtung und Kalibrierung über die WiZ-App.
WiZ App und Alltagserfahrungen der Nutzer
Die WiZ-App bietet Zeitpläne zur Steuerung sowie einen Urlaubsmodus zur Anwesenheitssimulation. Die Funktion Manual override delay pausiert Automatisierungen temporär nach manueller Bedienung.
Nutzerberichte in Foren weisen jedoch auf gelegentliche Verbindungsabbrüche bei der WiZ V2 App hin. Für einen stabilen Betrieb empfiehlt sich ein separates 2.4 GHz WLAN-Netzwerk.
WiZ im Vergleich zur Konkurrenz: Tabelle 2026
| Modell | Protokoll | Hub erforderlich | Stromverbrauchsmesser | Hauptmerkmal | Richtpreis |
|---|---|---|---|---|---|
| WiZ Smart Plug | WLAN / BT / Matter | Nein | Nein (Basis-Modell) | SpaceSense | 12€ - 16€ |
| Tapo P110M | WLAN / Matter | Nein | Ja | Abwesenheitsmodus | 13€ |
| Philips Hue Smart Plug | Zigbee / BT | Ja (für Fernzugriff) | Nein | Großes Ökosystem | 30€ - 35€ |
| Meross Matter | WLAN / Matter | Nein | Ja | Günstiger Preis | 17€ |
Fazit zum Vergleich: Die Entscheidung für die WiZ Smart Plug im Vergleich zur TP-Link Tapo P110M hängt vom Ökosystem ab. Wer bereits WiZ-Lampen nutzt, schaltet mit der Steckdose SpaceSense ohne zusätzliche Sensoren frei. Für eine genaue Energiemessung ist die Tapo P110M die bessere Wahl.

Unser Urteil: Für wen eignet sich die WiZ Steckdose?
Die smarte Steckdose von WiZ ist eine funktionale Einsteigerlösung zur Automatisierung von Haushaltsgeräten ohne zusätzliche Hardware.
Vorteile:
- Attraktiver Preis (ca. 12€ bis 16€)
- Kompaktes Gehäuse lässt Nachbarsteckdosen frei
- SpaceSense: Bewegungserkennung ohne physische Sensoren
- Matter-Unterstützung bei aktuellen Revisionen
Nachteile:
- Keine Energiemessung bei diesem Basis-Modell
- Prüfung der Matter-Version erforderlich (Gen 2 / Gen 3)
Unser Urteil: Im Jahr 2026 ist die WiZ Smart Plug eine gute Wahl zur einfachen Automatisierung von Zusatzbeleuchtung.
